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Immobilienwert steigern: Die besten Massnahmen

Immobilienwert steigern: Die besten Massnahmen
Verfasst von
Helmut Höhn
Veröffentlicht am
16.03.2026

Wie steigern Sie den Wert Ihrer Immobilie in der Schweiz? Hier sind die effektivsten Strategien, um den Marktwert Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung zu erhöhen – von energetischen Sanierungen bis hin zu professionellem Home Staging:

  • Energetische Sanierungen: Verbesserungen wie Wärmepumpen, Solaranlagen oder Dämmungen können den Wert einer Immobilie um bis zu 23 % steigern und langfristig Heizkosten um bis zu 60 % senken.
  • Badezimmer- und Küchenmodernisierungen: Hochwertige Renovationen in Bad und Küche erhöhen den Verkaufswert um 3 % bis 33 %. Investitionen ab CHF 10'000.– lohnen sich oft.
  • Dachrenovationen mit Solaranlagen: Eine Photovoltaik-Anlage kann den Wert um 5 % bis 7 % steigern, während sie gleichzeitig die Energiekosten reduziert.
  • Home Staging: Professionelle Gestaltung der Innenräume beschleunigt den Verkauf und erhöht den Angebotspreis um bis zu 23 %.
  • Barrierefreie Umbauten: Anpassungen wie ebenerdige Duschen oder breitere Türen sprechen eine grössere Zielgruppe an und sichern langfristige Nachfrage.
  • Gartengestaltung: Ein gepflegter Aussenbereich oder eine neue Terrasse hinterlassen einen starken ersten Eindruck und steigern den Wert.
  • Standortvorteile: Gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr und geplante Infrastrukturprojekte wie der Brüttener Tunnel erhöhen die Attraktivität.

Eine präzise Marktanalyse, z. B. mit der kostenlosen Online-Marktwertanalyse von Helmut Höhn Immobilien, hilft, gezielt in die richtigen Massnahmen zu investieren und den maximalen Mehrwert zu erzielen. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um Ihre Immobilie aufzuwerten!

Immobilienwert steigern: Kosten und Wertsteigerung der wichtigsten Massnahmen im Vergleich

Immobilienwert steigern: Kosten und Wertsteigerung der wichtigsten Massnahmen im Vergleich

1. Energetische Sanierungen

Energetische Sanierungen können den Wert einer Immobilie deutlich erhöhen. Studien zeigen, dass Immobilien mit hoher Energieeffizienz bis zu 40 % höhere Preise erzielen als unrenovierte Objekte. Im Durchschnitt liegt die Wertsteigerung bei etwa 23 %. Zu den zentralen Massnahmen gehören die Dämmung der Gebäudehülle, der Austausch von Fenstern und Türen, die Modernisierung der Heizung sowie der Einbau von Solaranlagen. Ein konkretes Beispiel zeigt, wie solche Investitionen finanziell lohnend sein können.

Investitionskosten und Wertsteigerung

Die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) hat im August 2024 eine Modellrechnung für ein Einfamilienhaus (Baujahr 2005, 170 m², Marktwert CHF 2'000'000.–) im Kanton Schwyz veröffentlicht. Der Ersatz einer fossilen Heizung durch eine Erdsonden-Wärmepumpe und die Installation einer 26-kWp-Photovoltaikanlage verursachten Gesamtkosten von CHF 75'000.–. Nach Abzug von Fördergeldern (CHF 14'710.–) und Steuereinsparungen (CHF 3'000.–) beliefen sich die Nettoinvestitionskosten auf CHF 57'290.–. Der Marktwert des Hauses stieg jedoch um CHF 112'000.–, was einen möglichen Verkaufsgewinn von CHF 54'710.– ergibt.

„Eine Heizungssanierung kann sich vor allem bei einer bereits gut gedämmten Liegenschaft als rentabel erweisen." – Philipp Betschart, Leiter Produktmanagement Finanzieren, Schwyzer Kantonalbank

Attraktivität für Käufer und Investoren

Solche Investitionen sind nicht nur finanziell attraktiv, sondern erhöhen auch die Attraktivität der Immobilie für potenzielle Käufer und Investoren. Wie erwähnt, schaffen gesetzliche Vorgaben ein grösseres Bewusstsein für energieeffiziente Gebäude. Immobilien mit moderner Heizung und guter Dämmung senken die Heizkosten um bis zu 60 % und bieten gleichzeitig mehr Wohnkomfort – angenehm warm im Winter und kühl im Sommer. Im Gegensatz dazu erzielen unrenovierte Immobilien im Durchschnitt 12 % niedrigere Verkaufspreise.

Langfristige Rendite

Die Rentabilität energetischer Sanierungen hängt von der Art der Massnahme ab. Heizungsmodernisierungen amortisieren sich in der Regel innerhalb von 8 bis 15 Jahren, während Dämmmassnahmen an Dach und Fassade 10 bis 20 Jahre benötigen. Photovoltaikanlagen amortisieren sich oft nach 15 bis 25 Jahren. Grössere Sanierungen sollten strategisch geplant werden, um verfügbare Fördergelder optimal zu nutzen. Eine 4-Kilowatt-Solaranlage kann zudem jährlich etwa 2'400 Kilogramm CO₂ einsparen.

2. Badezimmer-Modernisierung

Eine Badezimmer-Modernisierung ist eine der effektivsten Massnahmen, um den Wert einer Immobilie zu steigern. Hochwertige Materialien wie Keramik, Granit, Marmor oder Glas können den Immobilienpreis um bis zu 33 % erhöhen. Oft überschätzen potenzielle Käufer die Kosten für Renovationen, was den Return on Investment deutlich verbessert. Im Folgenden wird aufgezeigt, wie Investitionskosten und gezielte Upgrades in einen messbaren Mehrwert umgewandelt werden können.

Investitionskosten und Wertsteigerung

Die Kosten für eine Badezimmer-Renovation hängen stark vom Umfang der Arbeiten ab. Eine Standard-Renovation, die Bodenbeläge, Waschbecken, WC, Badewanne oder Dusche, Fliesen und Beleuchtung umfasst, bewegt sich zwischen CHF 10'000.– und CHF 15'000.–. Hochwertige, aufwendige Modernisierungen können jedoch über CHF 50'000.– kosten. Beispielsweise kann der Einbau einer Bodenheizung anstelle herkömmlicher Radiatoren den Immobilienwert um 1 % bis 3 % erhöhen. Zusätzlich können Hausbesitzer in einigen Kantonen bis zu 8 % der bezahlten Mehrwertsteuer für Renovationen an ihrem Hauptwohnsitz zurückfordern.

Attraktivität für Käufer und Investoren

Neben den finanziellen Aspekten steigert eine durchdachte Modernisierung auch die emotionale Anziehungskraft einer Immobilie. Moderne, bezugsfertige Badezimmer können den Verkaufsprozess erheblich beschleunigen. Ein Branchenexperte bringt es auf den Punkt:

„Ein potenzieller Käufer wird sich in einem stilvoll renovierten Badezimmer sofort wohler fühlen – und bereit sein, einen höheren Preis zu zahlen."

Für Investoren, die Mehrfamilienhäuser besitzen, sind sanitäre Modernisierungen ein entscheidender Faktor für langfristige Renditen, da sie höhere Mieteinnahmen ermöglichen. Besonders in Städten wie Zürich, Bern, Basel und Genf steigt die Nachfrage nach barrierefreien Badezimmern, da diese aufgrund der alternden Bevölkerung immer wichtiger werden.

Präferenzen im Schweizer Markt

Im Schweizer Immobilienmarkt zeigt sich ein klarer Trend: Zwei Badezimmer gelten heute als moderner Standard – eines mit Badewanne und eines mit Dusche. Der Wandel vom rein funktionalen Raum hin zur „Wellness-Oase" ist besonders gefragt. Hochwertige Materialien wie Naturstein oder Holz erfreuen sich grosser Beliebtheit. Neutrale Farbtöne bei Fliesen und Wänden sprechen die grösste Zielgruppe an. Ein praktischer Tipp: Der Kauf von hochwertigen Sanitärprodukten in Deutschland kann bis zu 50 % günstiger sein als in der Schweiz.

3. Küchen-Renovationen

Moderne Küchen können den Immobilienwert um 3 % bis 8 % steigern. Besonders beliebt sind offene Wohn- und Essbereiche mit mindestens 30 m², in denen die Küche als Teil des sozialen Raums dient.

Investitionskosten und Wertsteigerung

Die Kosten für Küchenrenovationen variieren je nach Umfang erheblich. Hier einige Beispiele:

  • Einfache Renovationen: Neue Fronten, Laminat-Arbeitsplatte und frische Farbe – Kosten: CHF 5'000.– bis CHF 10'000.–.
  • Mittlere Renovationen: Neue Geräte (Backofen, Kühlschrank, Geschirrspüler) und Naturstein-Arbeitsplatte – Kosten: CHF 15'000.– bis CHF 25'000.–.
  • Luxus-Umbauten: Markengeräte (z. B. Miele, Siemens), massgeschreinerte Schränke und Grundrissänderungen – Kosten: über CHF 50'000.–.

Spartipp: Wer die bestehenden Schrankkorpusse beibehält und nur die Fronten austauscht, kann 33 % bis 50 % der Materialkosten einsparen. Auch der direkte Kauf bei Herstellern kann die Kosten für Markengeräte um bis zu 20 % senken. Zusätzlich bieten saisonale Rabatte im Januar, Februar oder August Einsparungen von 10 % bis 15 %. Michael Hügli, Geschäftsführer von Buildigo, empfiehlt:

„Bestehende Strom- und Wasseranschlüsse weiter zu nutzen, stellt eine kosteneffiziente Strategie dar, um eine Küche zu renovieren."

Solche Renovationen schaffen nicht nur Mehrwert für Käufer, sondern ermöglichen auch langfristige Einsparungen.

Attraktivität für Käufer und Investoren

Die Küche ist oft der erste Bereich, den potenzielle Käufer begutachten. Eine moderne, bezugsfertige Küche kann den Verkaufsprozess deutlich beschleunigen, da sie Renovationsaufwand erspart. Im Premium-Segment werden Materialien wie Granit, Marmor, Quarz oder Chromstahl geschätzt. Chromstahl ist dabei besonders gefragt. Hügli erklärt:

„Chromstahl wird oft in Gastroküchen eingesetzt und ist auch im privaten Bereich nicht nur praktisch, sondern sieht auch gut aus."

Für Investoren bieten Küchenrenovationen oft die Möglichkeit, die Mieteinnahmen zu erhöhen. Wertsteigernde Massnahmen können zudem die Grundstückgewinnsteuer beim Verkauf reduzieren, während werterhaltende Arbeiten (z. B. der Austausch einer alten Kochplatte) steuerlich absetzbar sind.

Langfristige Renditen

Hochwertige Materialien wie Naturstein oder Massivholz bieten nicht nur eine längere Lebensdauer, sondern sind auch widerstandsfähiger gegen Hitze und Abnutzung, was langfristig die Ersatzkosten senkt. Energieeffiziente Geräte mit A++-Rating oder besser können die Betriebskosten erheblich reduzieren. Ein moderner Kühlschrank spart über zehn Jahre hinweg bis zu CHF 1'000.– an Stromkosten. Allerdings sollte man auf übermässig individuelle Designs oder exotische Materialien wie Onyx oder Kupfer verzichten, da diese selten eine vollständige Rendite erzielen und Käufer abschrecken könnten.

Präferenzen im Schweizer Markt

Im Schweizer Immobilienmarkt sind neutrale Farbtöne und zeitlose Designs besonders gefragt, da sie eine breite Käuferschicht ansprechen. Moderne Features wie Induktionskochfelder mit integriertem Dunstabzug, Dampfgarer und smart-home-fähige Geräte, die per App gesteuert werden können, sind ebenfalls populär. Für Küchen, die vor 1990 gebaut wurden, empfiehlt sich vor der Renovation eine Asbest-Analyse (ca. CHF 100.–), da alte Materialien wie Fliesenkleber oder Platten potenziell gefährlich sein können. Im nächsten Abschnitt werfen wir einen Blick auf weitere Möglichkeiten zur Wertsteigerung.

4. Dach-Renovation und Solaranlagen

Eine Dach-Renovation kombiniert mit Photovoltaik-Anlagen kann den Wert einer Immobilie deutlich steigern – um bis zu 5 % bis 7 % laut Studien. Für ein Einfamilienhaus im Wert von CHF 700'000.– bedeutet das eine Wertsteigerung von bis zu CHF 35'000.–. Im Folgenden werden die Kosten, Einsparmöglichkeiten und steuerlichen Vorteile dieser Massnahme näher beleuchtet.

Investitionskosten und Einsparpotenziale

Die Kosten für Photovoltaik-Anlagen variieren je nach Grösse der Anlage. Eine 5-kWp-Anlage kostet zwischen CHF 7'500.– und CHF 12'500.–, während eine 10-kWp-Anlage mit CHF 15'000.– bis CHF 25'000.– zu Buche schlägt. Nach Abzug der Bundesförderung durch Pronovo (ca. CHF 360.– pro installiertem kWp für die ersten 30 kWp) reduzieren sich die Nettokosten auf CHF 5'700.– bis CHF 10'700.– bzw. CHF 11'400.– bis CHF 21'400.–. Zusätzlich sind diese Investitionen steuerlich abzugsfähig, was die effektiven Kosten weiter senkt.

Tipp: Wer eine Dach-Renovation plant, kann durch eine Indach-Anlage sparen. Hierbei ersetzen Solarmodule die üblichen Dachmaterialien, wodurch Materialkosten entfallen. Allerdings sind Indach-Systeme in der Installation um 20 % bis 30 % teurer als Aufdach-Anlagen. Wichtig: Vor der Installation auf älteren Dächern ist eine Asbest-Analyse erforderlich.

Mehr Attraktivität für Käufer und Investoren

Neben der finanziellen Rentabilität steigern solche Massnahmen auch die Attraktivität der Immobilie für potenzielle Käufer. Seit Januar 2024 sind Banken in der Schweiz verpflichtet, Hypothekarkunden zur Energieeffizienz ihrer Immobilien zu beraten. Das macht energieeffiziente Gebäude zu einem wichtigen Verkaufsargument. Selina Reichmuth von der Schwyzer Kantonalbank betont:

„Das Haus wird für potenzielle Käufer attraktiver, was die Wiederverkäuflichkeit der Liegenschaft deutlich verbessert."

Für Investoren bieten sich zusätzliche Vorteile: Energetische Verbesserungen rechtfertigen Mietanpassungen und senken langfristig die Betriebskosten. Eine Untersuchung von Wüest Partner zeigt, dass Immobilien mit Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage einen um 4,6 % höheren Marktwert erzielen als solche mit fossilen Heizsystemen.

Langfristige Rendite und Amortisation

Photovoltaik-Anlagen amortisieren sich in der Schweiz typischerweise innerhalb von 7 bis 12 Jahren. Da die Lebensdauer solcher Anlagen über 30 Jahre beträgt, produzieren sie nach der Amortisation jahrzehntelang kostenfreien Strom. Eine 4-kWp-Anlage spart jährlich etwa 2'400 kg CO₂ ein und schützt vor künftigen Strompreiserhöhungen.

Ab 2026 werden Einspeisevergütungen stündlich dynamisch angepasst. Das macht Batteriespeicher (Kosten: CHF 5'000.– bis CHF 18'000.– je nach Kapazität) besonders attraktiv, da sie den Eigenverbrauch während teurer Spitzenzeiten maximieren können.

Beliebte Systeme im Schweizer Markt

Im Schweizer Markt sind Aufdach-Systeme aufgrund ihres günstigeren Preis-Leistungs-Verhältnisses besonders gefragt. Für denkmalgeschützte oder hochwertige Immobilien gewinnen hingegen Indach-Systeme und Solardachziegel an Bedeutung, da sie sich optisch besser integrieren lassen. Besonders beliebt sind Kombinationen aus Photovoltaik-Anlagen und modernen Heizsystemen wie Wärmepumpen, da sie die Energieeffizienz optimieren und zu den höchsten Wertsteigerungen führen.

Wichtig: Jede Wertsteigerung durch Dach-Renovationen oder Solaranlagen sollte der Gebäudeversicherung gemeldet werden, um eine Unterversicherung zu vermeiden.

5. Professionelles Home Staging

Professionelles Home Staging verwandelt Immobilien – ob leer oder bewohnt – in ansprechende Verkaufsobjekte, die potenzielle Käufer emotional berühren. Mit gezielten Techniken wird eine Atmosphäre geschaffen, die es Interessenten erleichtert, sich das Objekt als ihr zukünftiges Zuhause vorzustellen. Interessant dabei: 77 % der Käufer können sich eine professionell möblierte Wohnung besser als ihr künftiges Zuhause vorstellen als eine leere Immobilie.

Investitionskosten und Wertsteigerung

Die Kosten für ein vollständiges Home Staging in der Schweiz beginnen bei etwa CHF 10'000.– und steigen je nach Grösse der Immobilie. Doch diese Ausgabe lohnt sich: 85 % der gestylten Immobilien erzielen Verkaufspreise, die 5 % bis 23 % über dem ursprünglichen Angebotspreis liegen. Zudem erreichen oder übertreffen mehr als 75 % der Verkäufe den Angebotspreis. Ein zusätzlicher Vorteil: In der Schweiz können die Staging-Kosten oft als Marketingausgabe steuerlich geltend gemacht werden, was die Grundstückgewinnsteuer reduziert.

Attraktivität für Käufer und Investoren

Professionell gestylte Immobilien verkaufen sich schneller – über 50 % finden innerhalb von vier Wochen einen Käufer. Das verkürzt die Verkaufsdauer und senkt laufende Kosten wie Hypothekarzinsen und Nebenkosten erheblich. Eine neutrale, hochwertige Einrichtung ohne persönliche Gegenstände ermöglicht es einer breiteren Zielgruppe, sich mit der Immobilie zu identifizieren. Besonders im Schweizer Markt gilt: Auch Aussenbereiche wie Garten und Terrasse sollten ansprechend gestaltet sein, da sie genauso wichtig sind wie die Innenräume.

Schweizer Marktpräferenzen

Im Schweizer Markt spielt Nachhaltigkeit eine zunehmend grössere Rolle. Möbel und Materialien aus nachhaltigen Quellen sprechen umweltbewusste Käufer besonders an. Experten raten von günstigen Alternativen wie Kartonmöbeln ab, da diese den Gesamteindruck negativ beeinflussen können. Stattdessen sollte jeder Raum vollständig gestylt werden, da ein Mix aus gestylten und leeren Zimmern den Gesamteindruck stören kann. Kombiniert mit professioneller Fotografie steigert dies die Wirkung von Online-Inseraten und sorgt für mehr Besichtigungstermine.

6. Kostenlose Online-Marktwertanalyse von Helmut Höhn Immobilien

Helmut Höhn Immobilien

Bevor Sie grössere Investitionen in Ihre Immobilie tätigen, lohnt es sich, genau zu prüfen, welche Renovierungen den grössten Einfluss auf den Wert haben. Eine präzise Marktanalyse ist dabei entscheidend – wie bei energetischen Sanierungen und Renovationen bereits deutlich wird. Mit der kostenlosen Online-Marktwertanalyse von Helmut Höhn Immobilien erhalten Sie in nur etwa 3 Minuten einen marktkonformen Verkehrswert Ihrer Immobilie. Diese basiert auf einer Vergleichswertanalyse, bei der Ihre Immobilie mit kürzlich verkauften, ähnlichen Objekten in Ihrer Region verglichen wird.

Investitionskosten und potenzielle Wertsteigerung

Die Analyse ermöglicht es Ihnen, verschiedene Renovierungsmassnahmen wie neue Böden, Malerarbeiten oder eine attraktive Gartengestaltung zu simulieren. Sie sehen sofort, wie sich diese Massnahmen auf den möglichen Verkaufspreis auswirken. So können Sie die Kosten der Investitionen direkt mit dem erwarteten Mehrwert abgleichen. Dadurch vermeiden Sie, Geld in Projekte zu stecken, die zwar Ihrem persönlichen Geschmack entsprechen, aber den Marktwert nicht erhöhen.

Diese Simulationen liefern nicht nur Zahlen, sondern zeigen auch, welche Massnahmen potenzielle Käufer und Investoren besonders ansprechen könnten.

Einblicke in Käuferinteressen

Die Analyse geht noch einen Schritt weiter: Sie bietet Einblicke in das Entwicklungspotenzial Ihrer Immobilie und optimiert die Grundstücksnutzung. Ein integrierter Nachfrage-Check zeigt zudem, wie viele potenzielle Käufer aktuell nach Immobilien in Ihrer Preisklasse suchen. Diese Informationen helfen Ihnen, realistische Preisvorstellungen zu entwickeln und das Vertrauen möglicher Interessenten zu stärken.

Fokus auf den Schweizer Markt

Die Bewertung berücksichtigt spezifische Gegebenheiten des Schweizer Marktes, wie regionale Steuersätze, den Arbeitsmarkt vor Ort und die vorhandene Infrastruktur. Auch energetische Investitionen – etwa der Einbau einer Wärmepumpe oder die Installation von Solaranlagen – können simuliert werden. Gleichzeitig wird geprüft, ob solche Massnahmen in Ihrem Kanton steuerlich absetzbar sind. Die Analyse stützt sich auf etablierte Schweizer Immobiliendaten und liefert einen verlässlichen Richtwert, der sich besonders für Standardobjekte eignet.

7. Barrierefreie Umbauten

Neben energetischen und optischen Renovationen bieten barrierefreie Umbauten einen zusätzlichen, zukunftsorientierten Vorteil. In der Schweiz wird bis 2040 ein Defizit von 393'000 altersgerechten Wohnungen erwartet. Das macht barrierefreie Anpassungen zu einer klugen Investition, die nicht nur den Immobilienwert erhöht, sondern auch den Komfort für alle Generationen steigert. Dabei geht es nicht nur um medizinische Anforderungen – viele Käufer schätzen die zusätzliche Bewegungsfreiheit und den Komfort.

Investitionskosten und Wertsteigerung

Eine der beliebtesten Massnahmen ist der Austausch einer herkömmlichen Badewanne gegen eine ebenerdige Dusche – eine Investition, die oft als besonders wertsteigernd gilt. Interessanterweise werden Badezimmer-Modernisierungen von Käufern häufig als teurer eingeschätzt, als sie tatsächlich sind, was den Return on Investment erhöht. Auch kleinere Anpassungen wie ergonomische Türgriffe oder moderne Lichtschalter können mit geringem Aufwand sowohl die Funktionalität als auch die Optik verbessern. Weitere Massnahmen wie das Entfernen von Türschwellen oder das Verlegen von rutschfesten Böden aus Vinyl oder Laminat sorgen nicht nur für mehr Sicherheit, sondern verleihen der Immobilie gleichzeitig ein modernes Erscheinungsbild.

Attraktivität für Käufer und Investoren

Barrierefreie Umbauten sprechen eine breitere Zielgruppe an. Zum Beispiel sind offene Grundrisse – durch das Entfernen nicht-tragender Wände zwischen Wohn-, Ess- und Küchenbereichen – nicht nur praktisch, sondern auch ein Trend, der bei Schweizer Käufern hoch im Kurs steht. Bei Renditeobjekten können solche wertsteigernden Massnahmen eine höhere Nettomiete rechtfertigen, selbst wenn der aktuelle Mieter die Vorteile nicht direkt nutzt. Wichtig ist, alle Belege für die Umbauten aufzubewahren. Diese senken zwar nicht die Einkommenssteuer, können jedoch die Grundstückgewinnsteuer beim Verkauf reduzieren.

Langfristige Rendite

Barrierefreie Anpassungen zählen zu den wertvermehrenden Massnahmen, die den Standard Ihrer Immobilie über den ursprünglichen Zustand hinaus anheben. Bei Immobilienbewertungen werden diese Investitionen oft zu 100 % der Kosten in den Verkaufspreis eingerechnet. Darüber hinaus ermöglichen solche Umbauten, länger im eigenen Zuhause zu bleiben und teure Umzüge in Pflegeeinrichtungen zu vermeiden. Um Kosten zu sparen, können Sie barrierefreie Anpassungen mit anderen Renovationsprojekten kombinieren. Setzen Sie dabei auf neutrale Farben und hochwertige Materialien wie Stein, Holz oder Parkett, um den Gesamteindruck zu optimieren.

8. Gartengestaltung und Aussenbereich-Verbesserungen

Investitionskosten und Wertsteigerung

Die Gestaltung des Aussenbereichs spielt eine grosse Rolle, wenn es darum geht, den Wert einer Immobilie zu steigern. Der Aussenbereich ist oft das Erste, was potenzielle Käufer wahrnehmen – er ist sozusagen die Visitenkarte des Hauses. Dabei müssen Investitionen nicht immer kostspielig sein. Schon einfache Massnahmen wie eine frisch gereinigte Fassade oder ein neuer Anstrich können die Attraktivität erheblich erhöhen. Wer grösser denkt, könnte über Projekte wie einen Wintergarten oder eine Dachterrasse nachdenken, die den Verkaufspreis spürbar anheben können. Wichtig dabei: Die Verbesserungen sollten möglichst den Geschmack einer breiten Zielgruppe treffen. Zu ausgefallene oder sehr spezielle Projekte, wie etwa eine überdimensionierte Tiefgarage in einer ländlichen Region, könnten den Wiederverkauf erschweren.

Attraktivität für Käufer und Investoren

Wie bei Innenraumverbesserungen hat auch der Aussenbereich einen grossen Einfluss auf den Gesamteindruck einer Immobilie. Bernhard Bircher-Suits bringt es auf den Punkt:

„Ein Garten oder eine Terrasse bzw. ein Balkon sind für eine Mehrheit der Bevölkerung besonders wichtig."

Ein gut durchdachter Aussenbereich kann also ein entscheidendes Verkaufsargument sein. Elemente wie strategisch gepflanzte Bäume oder Sträucher, die Privatsphäre schaffen, sind bei Käufern besonders beliebt. Eine hochwertig gestaltete Terrasse mit edlen Materialien kann ebenfalls einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und für den Luxusfaktor? Features wie ein Indoor-Pool oder ein Fitnessraum können den Immobilienwert sogar um bis zu 33,3 % steigern.

Schweizer Marktpräferenzen

Die Vorstellungen vom «Traumhaus» variieren in der Schweiz je nach Region. Auf dem Land bevorzugen Käufer oft freistehende Häuser mit Garten in sonniger Hanglage. In der Stadt hingegen gelten ein Balkon oder eine Terrasse als unverzichtbare Extras. Interessant ist auch, dass rund 500'000 Einfamilienhäuser in der Schweiz älter als 40 Jahre sind und häufig Modernisierungen benötigen, um den heutigen Ansprüchen an Wohnkomfort und Aussenbereich gerecht zu werden. Ein Tipp: Heben Sie alle Rechnungen für Investitionen im Aussenbereich gut auf. Zwar lassen sich diese nicht von der Einkommenssteuer abziehen, sie können jedoch die Grundstückgewinnsteuer beim Verkauf senken.

9. Standortvorteile und Infrastrukturentwicklung

Attraktivität für Käufer und Investoren

Standortvorteile sind mindestens so wichtig wie bauliche Modernisierungen, wenn es darum geht, den Wert von Immobilien langfristig zu steigern. Die Lage bleibt der entscheidende Faktor für den Verkehrswert, insbesondere durch eine gute Anbindung an die Infrastruktur. Dabei spielt nicht nur die geografische Position eine Rolle, sondern vor allem die Nähe zu Verkehrsknotenpunkten. Eine Umfrage zeigt, dass 86 % der Befragten die Anbindung an den öffentlichen Verkehr als entscheidend (38 %) oder zumindest bedeutend (48 %) für eine Immobilie ansehen. Simon Lüthi, Senior Economist bei Wüest Partner, bringt es auf den Punkt:

„Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr zählt zu den zentralen Standortfaktoren."

Neben der Verkehrsanbindung sind auch Einrichtungen wie Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Arbeitsplätze in der Nähe ein wesentlicher Treiber für den Immobilienwert. Städte wie Zürich, mit ihrer hohen Dichte an Infrastruktureinrichtungen, erzielen deutlich höhere Immobilienpreise als ländliche Regionen wie der Jura. Besonders interessant wird es, wenn diese Standortvorteile mit geplanten Infrastrukturprojekten kombiniert werden, die langfristig Wertsteigerungen versprechen.

Langfristige Renditen

Geplante Infrastrukturprojekte bieten oft über Jahrzehnte hinweg Potenzial für Wertsteigerungen. Ein Standort wird für Käufer und Investoren wesentlich attraktiver, wenn die Pendelzeit zum nächsten Wirtschaftszentrum auf 60 Minuten oder weniger reduziert werden kann. Nur etwa 10 % der Arbeitnehmenden sind bereit, längere Pendelzeiten in Kauf zu nehmen. Matthias Holzhey, Immobilienökonom bei UBS, erläutert:

„Especially more distant commuter locations are candidates for rising real estate prices, as they still harbor greater potential regarding travel time savings."

Ein Beispiel hierfür ist der Léman Express (LEX), der im Dezember 2019 eröffnet wurde und Europas grösstes grenzüberschreitendes S-Bahn-Netz im Grossraum Genf darstellt. Dieses Projekt hat die Immobilienwerte in den umliegenden Regionen spürbar beeinflusst. Ähnliche Effekte werden von Projekten wie dem Brüttener Tunnel (bis zu 8 Minuten Zeitersparnis zwischen Winterthur und Zürich) und dem Zimmerbergtunnel (verbesserte Zugverbindung nach Zürich) erwartet.

Schweizer Marktpräferenzen

Neben der Verkehrsanbindung legen Schweizer Käufer auch grossen Wert auf die Nähe zu Seen, Bergen und anderen natürlichen oder kulturellen Attraktionen. Grosse Infrastrukturprojekte in der Schweiz benötigen oft 10 bis 30 Jahre bis zur Fertigstellung. Für langfristige Investitionen lohnt es sich daher, kantonale und nationale Entwicklungspläne genau zu analysieren, um Regionen mit Potenzial zu identifizieren. Besonders periphere Gemeinden, die durch neue Tunnel oder Bahnverbindungen besser erschlossen werden, zeigen häufig höhere prozentuale Wertsteigerungen als bereits gut angebundene zentrale Standorte. Diese Aspekte sollten Investoren und Eigentümer bei der Planung zukünftiger Wertsteigerungsmassnahmen unbedingt berücksichtigen.

Fazit

Den Wert einer Immobilie zu steigern, erfordert sorgfältige Planung und eine ausgewogene Mischung aus Massnahmen, die sowohl kurzfristig als auch langfristig wirken. Energetische Sanierungen, wie der Einbau einer Wärmepumpe oder die Dämmung von Dach und Fassade, können die Betriebskosten um bis zu 60 % senken und gleichzeitig den Verkehrswert um 2 % bis 5 % erhöhen. Auch Modernisierungen in Küche und Bad oder eine optimierte Raumaufteilung ziehen eine grössere Käuferschaft an und können den Preis um weitere 3 % bis 8 % steigern.

Allerdings lohnt sich nicht jede Investition. Ohne professionelle Beratung besteht das Risiko, Geld in Projekte zu stecken, die keinen angemessenen Mehrwert erzielen. Dr. Prof. Donato Scognamiglio, CEO von IAZI, betont:

„Der energetische Zustand einer Liegenschaft wird künftig ein sehr wesentlicher Faktor für die Werterhaltung und die Reduktion der Nebenkosten sein."

Eine gründliche Analyse des Ist-Zustands ist entscheidend, um die Massnahmen zu identifizieren, die den höchsten Return on Investment bieten. Hierbei kann eine präzise Bewertung helfen, gezielt in die richtigen Projekte zu investieren.

Ein erster Überblick über den aktuellen Wert Ihrer Immobilie lässt sich durch die kostenlose Online-Marktwertanalyse von Helmut Höhn Immobilien gewinnen. Zusammen mit einer persönlichen Beratung können Renovationsprojekte effizient geplant werden – von der Priorisierung der Massnahmen über die Nutzung von Fördermitteln bis hin zur steuerlichen Optimierung.

Neben baulichen Verbesserungen spielen auch die Standortfaktoren eine wichtige Rolle. Geplante Infrastrukturprojekte können den Immobilienwert zusätzlich steigern. Die Kombination aus baulichen Massnahmen und professioneller Unterstützung sorgt dafür, dass der Verkaufspreis maximiert wird und die Immobilie langfristig wettbewerbsfähig bleibt.

FAQs

Welche Massnahmen bringen bei meiner Immobilie den besten ROI?

Energetische Sanierungen zählen zu den effektivsten Massnahmen, um den Wert einer Immobilie zu steigern. Sie senken nicht nur die Heiz- und Energiekosten, sondern verbessern auch den Wohnkomfort erheblich. Gleichzeitig kann eine solche Sanierung den Marktwert der Immobilie deutlich erhöhen.

Auch gezielte Renovierungen vor dem Verkauf sind eine kluge Investition. Mit überschaubarem Aufwand lassen sich oft beachtliche Wertsteigerungen erzielen, die sich beim Verkauf auszahlen. Beide Ansätze sind hervorragende Strategien, um den langfristigen Wert Ihrer Immobilie zu sichern und zu steigern.

Welche Fördergelder und Steuerabzüge kann ich in meinem Kanton nutzen?

In Ihrem Kanton haben Sie die Möglichkeit, Fördergelder für energetische Gebäudeerneuerungen zu beantragen. Dazu gehört auch der Ersatz von Öl-, Gas- oder Elektroheizungen durch Systeme, die erneuerbare Energien nutzen. Wichtig zu wissen: Der Antrag auf Förderung muss unbedingt vor Baubeginn gestellt werden.

Zusätzlich können Sie bei Renovationen werterhaltende Investitionen steuerlich geltend machen. Dazu zählen beispielsweise Fassadenrenovationen, neue Dächer oder der Austausch Ihrer Heizung. Die Abzüge können entweder pauschal oder durch den Nachweis der tatsächlich entstandenen Kosten vorgenommen werden.

Wie zuverlässig ist eine Online-Marktwertanalyse vor einer Renovation?

Eine Online-Marktwertanalyse kann einen schnellen Überblick über den möglichen Wert einer Immobilie geben. Sie nutzt Vergleichsdaten und Algorithmen, die Faktoren wie die Lage und aktuelle Markttrends einbeziehen. Allerdings hat diese Methode ihre Grenzen, da sie individuelle Eigenschaften der Immobilie – wie Zustand, Ausstattung oder besondere Merkmale – oft nicht ausreichend berücksichtigt.

Für genauere Einschätzungen, insbesondere bei grösseren Investitionen, ist es ratsam, eine professionelle Bewertung durch zertifizierte Sachverständige durchführen zu lassen. Diese Experten analysieren die Immobilie detaillierter und arbeiten nach anerkannten Standards, wodurch die Ergebnisse verlässlicher werden.

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